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Kick-Off-Veranstaltung am Mittwoch,

27. September, 18 Uhr, im St. Wendeler Museum zur Skulpturenstraße im Landkreis St. Wendel.

    

Ein Projekt will auf die Skulpturenstraße aufmerksam machen.

 „Die Skulpturen sind eine Selbstverständlichkeit in der Umgebung wie Bäume“, bringt Künstler Christoph M. Frisch das Dilemma auf den Punkt. „Die Geschichte, die dahinter steckt, muss für jede Generation aufgearbeitet werden.

„Die Straße der Skulpturen St. Wendel — Reloaded“ will den Fokus auf die Kunstwerke in der freien Natur legen. Deren Botschaft des Friedens ist heute noch so aktuell wie sie es damals war.

„Viele Leute können sich noch gut daran erinnern, als die Skulpturen in den 1970er-Jahren entstanden sind“, weiß die Vorsitzende des Vereins „Straße des Friedens“, Cornelieke Lagerwaard.

Der heute 88-jährige Bildhauer Leo Kornbrust inszenierte die „Straße der Skulpturen“ als eine Hommage an den 1943 in einem Konzentrationslager verstorbenen Künstler Otto Freundlich. Dieser hatte bereits in den 1920er-Jahren die Vision einer Straße der Skulpturen von Paris nach Moskau. Es sollte eine „Straße des Friedens“ sein.

„Frieden und die Verständigung der Nationen soll mit der Kraft der Kunst ausgedrückt werden“, erklärt die Leiterin des St. Wendeler Museums. Mehr als 500 Skulpturen gibt es bereits. Dazu gehören auch die Werke im St. Wendeler Land. „Dieses Projekt ist ein Selbstläufer“, sagt Cornelieke Lagerwaard. Und es sei lebendig. Denn es gebe Veränderungen — auch hier in St. Wendel. Skulpturen aus Holz seien bereits verfallen, eine Steinskulptur am Symposium bei Baltersweiler zeige erste Risse. Auf der anderen Seite kommen neue Werke hinzu. Schritt für Schritt wächst das europaweite Kunstprojekt. „Junge Leute sind sensibel, wenn es um die Themen Krieg und Frieden geht“, ist CorneliekeLagerwaard überzeugt. Daher sollen uch sie mit dem „Reloaded-Projekt“ angesprochen werden.

      

Der Startschuss fällt mit einer

Kick-Off-Veranstaltung am Mittwoch,

27. September, 18 Uhr,

im St. Wendeler Museum.

     

Dabei soll das Konzept vorgestellt werden. Wobei weitere Ideen den Initiatoren willkommen sind. Wie ein roter Faden zieht sich das Stichwort „Mitmachen“ durch das Konzept. So sind Künstler-Workshops geplant. Die Themen: räumliches Gestalten mit Plastiken und Skulpturen sowie kurzlebige Kunstformen wie Installationen und Performances.

Im Museum und im Kulturzentrum Bosener Mühle sollen die Künstler mit den Teilnehmern arbeiten. Für Schüler soll es vormittags Workshopsgeben. „Nach den Herbstferien bis nächsten Mai wollen wir nach Möglichkeit 30 Kurse anbieten“.