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Wendelinusausstellung im Flurbereich

 

 

  Ausstellung

 

„Der Heilige Wendelin – Namensgeber der Stadt St. Wendel“

 

 

Noch bis zum Sonntag, 29. Oktober, findet die kleine aber feine Ausstellung im Museum St. Wendel statt.

 

Die Stadt St. Wendel würde heute immer noch Bosenweiler heißen, wenn es den Einsiedler Wendelin nicht gegeben hätte und die Menschen nach seinem Tod nicht zu seinem Grab gepilgert wären. Anlässlich der Feierlichkeiten zu den diesjährigen Wendelswochen zeigt das Museum St. Wendel eine kleine Wendelin-Ausstellung.

   

Bei der Betrachtung des hl. Wendelin ist zwischen der historischen Person und dem legendären Wendelin zu unterscheiden. Wendelin lebte zu Zeiten des Bischofs Magnerich von Trier (… nach 587) als Mönch und Einsiedler im Waldgebiet zwischen Saartal und Hunsrück. Er wird mit der iro-schottischen Mission in Verbindung gebracht, bei der Wandermönche die Britischen Inseln verließen, um auf dem Festland zu missionieren.

   

Historisch belegt ist sein Name, der trotz mancherlei Schreibvarianten als fränkisch einzuordnen ist. Die Legende macht ihn aber zu einem schottischen Königssohn (Irland wurde damals als „Scotia“ bezeichnet) und sogar zum Gründungsabt der Abtei Tholey.

    

Bald nach Wendelins Tod (gegen 617) setzte seine Verehrung ein und pilgerten viele Gläubige zu seinem Grabheiligtum. Die historische Überlieferung nennt erstmals 1180 zwei Geistliche zu „St. Wendel“ – die Namensänderung des Ortes war hier bereits vollzogen.

  

Im Hoch- und Spätmittelalter blühte die Wallfahrt auf. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde diese durch die Reformation und durch Kriege sehr beeinträchtigt, um dann im 18. Jahrhundert nochmals einen großen Aufschwung zu erleben.

     

Auswanderer brachten die Verehrung des hl. Wendelin im 18. Jahrhundert nach Südosteuropa und im 19. Jahrhundert nach Amerika.

 

  

Information

 

 

Die Ausstellung dauert bis einschl. Sonntag, 29. Oktober 2017.

 

 

 

 

 

 

    

 

   

Kunstsprechstunde im Museum St. Wendel

    

am Samstag, 28. Oktober, findet eine kostenlose Kunstsprechstunde, sowie auch mal wieder eine „Teppichstunde“ statt: an diesem Tag werden Teppiche begutachtet und geschätzt. Dafür haben wir eine Sachverständige für handgeknüpfte Teppiche eingeladen.

Frau Rita Grotowski schätzt den Wert Ihres Teppichs und gibt Tipps zur Pflege. Nur nach Voranmeldung! Bitte beachten Sie, dass an diesem Tag insgesamt nur 12 Termine zu vergeben sind.

 

 

 

 

Anmeldung unter der Nr. 06851 809 1945 oder per Email an: museum@sankt-wendel.de.

 

 

 

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Öffnungszeiten:

Di-Fr 10-16.30 Uhr

Do 10-18 Uhr

Sa 14-16.30 Uhr

So/Fe 14-18 Uhr

Mo immer geschlossen