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Das Museum St. Wendel ist zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für das Publikum geöffnet. 

    

    

Liebe Besucher*innen des Museums,

seit dem 12. April ist ein offizieller Nachweis eines negativen Sars-CoV-2 Test vorzuweisen, der nicht älter als 24 Stunden zurückliegt. Der Testnachweis ist zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis vorzulegen.

Der Test kann in Schnelltestzentren des Landes, in kommunalen Testzentren, Arztpraxen und Apotheken durchgeführt werden.

In Eigenanwendung durchgeführte Selbsttests, die nicht von einer autorisierten Stelle bestätigt sind, dürfen wir leider nicht akzeptieren, auch mitgebrachte, vor Ort durchgeführte Selbsttests können nicht anerkannt werden. Der Nachweis eines negativen SARS-CoV-2 Tests ist ausnahmslos von allen Besucher*innen zu erbringen, unabhängig davon, ob bereits ein vollständiger Impfschutz besteht.

Die dem Museum örtlich nächst liegenden Testmöglichkeiten finden Sie im:

  • Landestestzentrum Bosenbach, Missionshausstraße 11

Terminbuchung unter www.saarland.de/schnelltests

 

  • Schnelltestzentrum in der Parkstraße 9 in St. Wendel

Öffnungszeiten: dienstags 9 bis 16 Uhr, mittwochs 15 bis 19 Uhr, donnerstags 11 bis 18 Uhr, freitags 15 bis 19 Uhr, samstags 9 bis 16 Uhr   

   

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums St. Wendel freuen sich, unter der derzeit gültigen Rechtsverordnung zur Pandemiebekämpfung Besucher- und Besucherinnen empfangen zu können.

   

Während des gesamten Museumsbesuchs ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske verpflichtend.

    

 Ausstellungen:

 Dorothee von Windheim: STEIN – Arbeiten, Archivalien & Souvenirs

Vom 11. April bis 30. Mai 2021

           

Das Hauptthema von Dorothee von Windheims Arbeiten dreht sich um die Frage, worin sich Originale, Abbilder, Abdrucke oder Kopien in der Wahrnehmung unterscheiden, und welche (un)sichtbare Spuren eine Gegebenheit oder ein Objekt (und dessen Bearbeitung) in der Zeit hinterlässt. Diese konzeptuelle Arbeitsweise Dorothee von Windheims führte schon früh zur Teilnahme an der "documenta 6" in Kassel.

1987 lud der Bildhauer Leo Kornbrust die Künstlerin ein, sich mit einer Arbeit an der "Straße der Skulpturen St. Wendel" zu beteiligen. Die aktuelle Ausstellung ist deshalb auch eine Hommage an diesen Künstlerkollegen.

Zur Ausstellung ist eine Publikation zum Thema STEIN erschienen, die zu einer Schutzgebühr von 2 Euro im Museum erhältlich ist.

Am Donnerstag, 6. Mai (17-18 Uhr) und am Sonntag, 30. Mai (15-16 Uhr), führt die Kuratorin der Ausstellung, Cornelieke Lagerwaard, durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich vorher an.

 

Sommerausstellung 2021

Vom 18. Juni bis 8. August 2021

 

1989 organisierten wir unsere ersten Ausstellungen im Museum St. Wendel. Viel Vorbereitungszeit hatten wir nicht, waren wir doch erst im Juni 1988 dazu berufen worden, nicht nur die stadtgeschichtliche Ausstellung und die ständige Präsentation zu Mia Münster, der Namensgeberin des Hauses, sondern auch die Eröffnungsausstellung zu konzipieren. Und so blieb uns wenig Zeit für alles, was danach kommen sollte. Deshalb planten wir für den Sommer 1989 eine "einfache" Sommerausstellung: Künstler*innen aus dem Saarland konnten sich bewerben, es gab eine Jury - mehr Konzept war in der Kürze nicht möglich. Die Ausstellung stieß auf großen Resonanz, und so folgten 1990, 1991 und 1992 noch drei weitere Ausgaben. Von 1990 an luden wir auch Studierende der HBK zu den Sommerausstellungen ein.

Anlässlich unseres 30-jährigen Museumjubiläums 2019 wollten wir noch einmal eine Sommerausstellung organisieren, in deren Mittelpunkt die "gleich alte" HBKsaar und die Absolventen der ersten drei Studienjahrgänge stehen sollte. Durch die Corona-Pandemie musste die Ausstellung mehrfach verschoben werden. Doch nun ist es endlich soweit! Letztendlich nehmen 26 Künstler*innen an dieser Ausstellung teil.

Die Dauerausstellung zum Leben und Werk der St. Wendeler Künstlerin Mia Münster ist seit Mitte März wieder zugänglich. Führungen (max. 4 Personen) auf Anfrage.

Die Geschichte der Künstlerin Mia Münster ist ohne Berücksichtigung ihres gesellschaftlichen Umfeldes kaum mehr zu verstehen. Wer kann in der heutigen Zeit schon den „Kampf“ erahnen, der notwendig war, ihren Wunsch, Künstlerin zu werden, zu verwirklichen? Oder das Entsetzen, dass nach den erfolgreichen „goldenen Zwanzigern“ in Berlin die Nazidiktatur alles zuvor Aufgebaute zerstört? Beharrlich versucht Mia Münster (1894-1970) mit ihrer Kunst zu überleben.  

Schließlich muss sie nach dem Krieg die Enttäuschung verkraften (wie auch viele ihrer Zeitgenossen), dass ihre Art zu malen inzwischen als unmodern galt. Bis zum Schluss gelingt es ihr aber trotzdem als Künstlerin zu bestehen. Das alles wird in dieser neuen Dauerausstellung aufgezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten:

Di-Fr 10-16.30 Uhr

Do 10-18 Uhr

Sa 14-16.30 Uhr

So/Fe 14-18 Uhr

Mo immer geschlossen