ImpressumDatenschutzKontakt
Aktuell
Das Museum
Dauerausstellung
Wechselausstellungen
Veranstaltungen
Fotogalerie
Archiv

 

 

Sommerausstellung 2021

wird verlängert!

19. Juni bis 22. August 2021

 

Behr, Ulrich: Große Wellenzeichnung (hell), 2020, Bleistift und Grafit auf Papier, 102 x 146 cm
Foto: Ulrich Behr

 

 

1989 organisierten wir unsere ersten Ausstellungen im Museum St. Wendel. Viel Vorbereitungszeit hatten wir nicht, waren wir doch erst im Juni 1988 dazu berufen worden, nicht nur die stadtgeschichtliche Ausstellung und die ständige Präsentation zu Mia Münster, der Namensgeberin des Hauses, sondern auch die Eröffnungsausstellung zu konzipieren. Und so blieb uns wenig Zeit für alles, was danach kommen sollte. Deshalb planten wir für den Sommer 1989 eine "einfache" Sommerausstellung: Künstler*innen aus dem Saarland konnten sich bewerben, es gab eine Jury - mehr Konzept war in der Kürze nicht möglich. Die Ausstellung stieß auf große Resonanz, und so folgten 1990, 1991 und 1992 noch drei weitere Ausgaben. Von 1990 an luden wir auch Studierende der HBK zu den Sommerausstellungen ein.

Anlässlich unseres 30-jährigen Museumsjubiläums 2019 wollten wir noch einmal eine Sommerausstellung organisieren, in deren Mittelpunkt die "gleich alte" HBKsaar und die Absolventen der ersten drei Studienjahrgänge stehen sollte. Durch die Corona-Pandemie musste die Ausstellung mehrfach verschoben werden. Doch nun ist es endlich soweit! Letztendlich nehmen 26 Künstler*innen an dieser Ausstellung teil.

Die Teilnehmer*innen: Ulrich Behr, Arvid Boecker, Claudia Brieske, Christian H. Cordes, Stefan Gross, Mane Hellenthal, Halona Hilbertz, O.W. Himmel, Christiane Hommelsheim, Nikolaus Hülsey, Leslie Huppert, Mwangi Hutter, Oliver Kelm, Michi Kesseler, Fevzi Konuk, Carsten Kraemer, Katharina Krenkel, Rüdiger Krenkel, Susanne Lilischkis, Uwe Loebens, Andrea Neumann, Sigrún Ólafsdóttir, Gabi Raddau, Isabel Reichert, Gertrud Riethmüller, Annette Weber.

Kuratorin: Drs. Cornelieke Lagerwaard in Zusammenarbeit mit Friederike Steitz M.A.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Bildung und Kultur Christine Streichert-Clivot.

 

Begleitprogramm:

 

Führungen durch die Ausstellung:
8. Juli, 15. Juli, 5. August, jeweils um 17.00 Uhr

 

Künstlergespräch mit O.W. Himmel und Autogrammstunde
Sonntag 11. Juli um 15.00 Uhr

O.W. Himmel hat von 1990 bis 1995 an der HBK Saar  Freie Kunst im Fachbereich Neue künstlerische Medien studiert. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Köllerbach (Saarland).
Im Gespräch mit Cornelieke Lagerwaard redet er über die prägenden Jahre des Studiums und gibt Einblick in den Studienalltag. Anschließend gibt es eine Autogrammstunde passend zur ausgestellten Arbeit "Die Welt-Retten", bestehend aus zwei großen Linoldrucken, die den Künstler einmal im Superman-Kostüm und einmal in der Haltung eines am Boden sitzenden Bettlers zeigen.

 

 

„Sonic Landscapes“
Hörspiel von Susanne und Rainer Lilischkis
23. Juli, 19.00 Uhr

Die Entstehung der Nordlichter ist lange Zeit ein Geheimnis, das die Wissenschaft zu entschlüsseln versuchte. Immer wieder unternehmen Forscher Expeditionen zum Polarkreis und untersuchen die magischen Lichterscheinungen. Dort treffen sie auf Menschen, die ein Nordlicht nicht nur gesehen, sondern auch gehört haben wollen. Auf den Spuren dieser Forscher reisen Susanne und Rainer Lilischkis im Februar 2020 nach Norwegen. Im kleinen Ort Kjerringøy, 200 Kilometer nördlich des Polarkreises, gehen sie mit ihren Mikrofonen und Aufnahmegeräten auf eine Spurensuche nach den Klängen des Nordlichts. Unter anderem nehmen sie Töne im VLF-Bereich auf. Dieser Bereich des elektromagnetischen Spektrums ist für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar. Hier bilden sich Töne natürlich vorkommender Radiophänomene wie Blitze oder Nordlichter ab. Mit speziellen Geräten lassen sich diese Töne hörbar machen. Aus den Polarlicht-Klängen, aus Interviews mit den Bewohnern des Polarkreises und Recherchen über die Geschichte der Polarlichtforschung ist das Hörspiel „Sonic Landscapes“ entstanden.

 

 

Pfannoptikum
Das rollende Museum von Katharina und Rüdiger Krenkel
30. Juli, 18.00 Uhr

 

 

In der Sommerausstellung 2021 im Museum St. Wendel sind die beiden als Einzelkünstler*innen vertreten: Katharina Krenkel mit gehäkelten Kleinplastiken, die zu einem Stillleben arrangiert sind, Rüdiger Krenkel mit den Skulpturen „Beutelschnecke“ aus Marmor und „Käpsele“ aus Rundstahl.

Die Objekte des "Rollenden Museums" sind inspiriert von den Wunderkammern und Kuriositätenkabinetten der Spätrenaissance und des Barock, den Vorläufern unserer heutigen Museen. In denen sammelte ein vermögender Fürst exotische Artefakte, Kunsthandwerk, wissenschaftliche Gerätschaften und Erfindungen, alchemistische und naturwissenschaftliche Merkwürdigkeiten und weitere Schätze.

In dieser Tradition integrieren die Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel ihre Kleinplastiken aus Wolle, Stein, Metall und Holz in ihre eigenen privaten Sammlungen von Fundstücken aus aller Welt und stellen sie ihnen gegenüber. Der Name des Projektes erklärt sich aus diesem Panoptikum: Aus einem ehemaligen Verkaufswagen von Pfanni ist das "Pfannoptikum" entstanden. Mit diesem fahrenden Spiegelkabinett mischen sich die beiden Künstler*innen nun unter die Schausteller*innen.

 

 

                

                                

Ab 11. Juni 2021 entfällt die Testpflicht und die Pflicht zur vorherigen Anmeldung beim Museumsbesuch.Die Maskenpflicht besteht weiterhin.         

Für die Begleitveranstaltungen bitten wir um Anmeldung. Wir informieren Sie dann über die jeweils aktuell gültigen Coronarichtlinien.

 

                         

                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten:

 

Di-Fr 10-16.30 Uhr

 

Do 10-18 Uhr

 

Sa 14-16.30 Uhr

 

So/Fe 14-18 Uhr

 

Mo immer geschlossen