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Wochenend-Seminar über die deutsche Schrift

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Herzogin Luise“

 

Schön sehen sie aus, die deutschen Schriften wie Kurrent, Sütterlin oder Fraktur, aber lesen können – oder gar schreiben?

 

Über 500 Jahre wurde im deutschen Sprachraum überwiegend in deutscher Schrift geschrieben. 1941 aber wurde diese durch einen Erlass Hitlers verboten, hatte aus Büchern und Schulheften zu verschwinden. Dabei blieb es auch nach dem Kriege.

 

Doch fast in jeder Familie gibt es Dokumente in deutscher Schrift wie das Poesiealbum der Urgroßmutter, das Tagebuch des Urgroßvaters, die Feldpostbriefe von Opa, das Kochbuch von Oma, aber auch alte Bauzeichnungen, Stadtpläne und Grundbuchkarten. Vielleicht möchten Sie gar die in Kurrentschrift geschriebenen Briefe unserer Herzogin im Original lesen können?

 

An zwei Nachmittagen soll kompakt in die Schreib- und Lesefähigkeit der deutschen Schrift eingeführt werden.

 

Bitte Bleistifte (HB / 2B), nicht schmierenden Radiergummi und Anspitzer mitbringen. Das übrige Schreib- und Lehrmaterial wird gestellt.

 

Kursleiter Stephan Weidauer war jahrzehntelang als Berufsmusiker im Saarländischen Staatsorchester und als Dozent an der Hochschule für Musik Saar tätig und ist Ehrendirigent des Stadtorchester 1865 „Harmonie“ St. Wendel, das er 1994 bis 2012 leitete.

 

Seither widmete er sich neben seinem Studium des Altgriechischen an der Universität Saarbrücken vor allem der Weitergabe der schönen alten deutschen Schrift. Er gab Kurse an der Wissensbörse und an der VHS Saarbrücken, leitet die Saarbrücker Gruppe „Deutsche Schrift“ (www.deutsche-schrift-saar.com) und hält Vorträge zur griechischen Antike. Er ist Mitglied im Bund für deutsche Schrift e.V. (BfdS) (www.bfds.de) und bei den Freunden der Kurrentschrift (DKS). In der Fachzeitschrift „Die deutsche Schrift“ schreibt er Artikel und betreut seit 2017 die Buchbesprechungen.

 

 

 

Bitte anmelden: telefonisch 06851 809 1945 oder per E-Mail: museum@sankt-wendel.de