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Scherenschnitte und Schattenrisse

 

Die „schwarze Kunst“ als Freizeitbeschäftigung im 19. Jahrhundert

 

Im Rahmen der

Veranstaltungsreihe „Herzogin Luise“

 

Ausgehend von Frankreich breitete sich die Mode der „schwarzen Kunst“ der Schattenrisse Ende des 18. Jahrhunderts über Europa aus. Damals war „die Antike“ sehr in Mode und so liebte man die romantische Geschichte (von Plinius dem Älteren) über die Tochter eines Keramikers, die im Schein einer Lampe den Schatten ihres scheidenden Geliebten an die Wand warf und diesen nachzeichnete. Dem Mythos nach schuf ihr Vater nach diesem Schatten dann ein tönernes Portrait. Man schloss daraus, dass die Bemalung auf griechischen Gefäßen ähnlich entstanden sein musste und wähnte sich in dieser antiken Tradition eingebettet.

 

Im 19. Jahrhundert gehörte der Scherenschnitt, wie das Klavierspiel und das Malen, zur Bildung der „höheren“ Töchter. In Bürgerfamilien pflegte man das Papierschneiden als abendlichen gesellschaftlichen Zeitvertreib.

 

In diesem Workshop werden Schattenbilder hergestellt, die anschließend ausgeschnitten werden. So entstehen Portraits in Profil, die wie ein Portrait-Fries an die Wand im Museum aufgehängt werden oder auch auf dem Boden ausgelegt Bildergeschichten erzählen.

 

Der Workshop ist für Kinder und Jugendliche (8 bis 14 Jahre) geeignet. Das Material wird gestellt.

 

Die Workshopleiter Ulrich Behr und Mane Hellenthal studierten beide zuerst Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken, dann Künstlerisches Gestalten und Therapie an der Akademie der Bildenden Künste in München.

 

 

 

Bitte anmelden: telefonisch 06851 809 1945 oder per E-Mail: museum@sankt-wendel.de. Kurzentschlossene können gerne noch ihr Glück vor Ort versuchen – es gibt 16 Plätze. Die Teilnahme ist kostenlos.