© VG Bild-Kunst, Bonn 2022 für Mirjam Elburn und Małgorzata Sztremer, Gestaltung: Rachel Mrosek

Ausstellungseröffnung: Freitag, 9. Dezember 2022, 18.30 Uhr

Es sprechen: Peter Klär (Bürgermeister der Kreisstadt St. Wendel), Friederike Steitz M.A. (Leiterin des Museums St. Wendel)

Ausstellungsdauer: 10/12/2022 – 26/02/2023

Öffentliche Führungen:
Donnerstag,17 Uhr: 26/01/2023, 16/02/2023
Samstag, 14 Uhr: 14/01/2023
Sonntag,15 Uhr: 18/12/2022, 08/01/2023, 26/02/2023

Künstlerinnengespräch: Donnerstag, 02/02/2023, 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Unter dem Titel „…alles Übrige blieb unsichtbar“ – ein Zitat aus dem Buch „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll – begegnen sich zwei Künstlerinnen, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Wahrnehmung von Grenzbereichen und Übergängen zwischen Innen und Außen, Außenwelt und Innerlichkeit beschäftigen.

Mirjam Elburn setzt sich mit der Ambivalenz von Sichtbarmachen und Verbergen auseinander. Die für das Museum St. Wendel geschaffene textile Installation besteht aus mehreren farbigen und skulpturalen Schichten, die Zwischenräume bilden und Durchblicke auf die jeweils dahinterliegende Stoffbahn erlauben. Inspiriert ist diese Arbeit von den zahlreichen stadtbildprägenden Vorhängen, Tüchern und Sichtschutzzäunen, die die Künstlerin während ihrer Reisen in Spanien und im Libanon fotografisch dokumentiert hat.
Malgorzata Sztremer entfaltet in ihren surrealistisch anmutenden detailreichen Bildern eine von Märchen und Mythen inspirierte Motivwelt. Vorwiegend Frauenfiguren oftmals in Gemeinschaft mit Tieren agieren in einem aus Landschaft und architektonischen Elementen bestehenden Bildraum. Malgorzata Sztremer setzt sich bewusst mit malerischen und literarischen Traditionen auseinander, die für sie eine Quelle alten Wissens sind, die sie sich aneignet und umdeutet.
Malerei und Installation werden ergänzt um Aquarelle, Fotos und Zeichnungen beider Künstlerinnen.

 

Małgorzata Sztremer (*1972 in Bytom/Polen) absolvierte zunächst das Studium der Malerei an der Kunstakademie Krakau. Im Anschluss daran studierte sie Bildhauerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar), wo sie heute als Lehrbeauftragte für Malerei und Zeichnung arbeitet.

Mirjam Elburn (*1976 Siegen) hat nach einem Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) Freie Kunst studiert. Die freiberufliche Künstlerin ist als Kunstvermittlerin und Kuratorin für zahlreiche Kulturinstitutionen und Jugendeinrichtungen tätig.