Das Museum St. Wendel lud am Samstag, 13. Januar, zum Portraitzeichnen mit dem Zeicheninstrument Camera Lucida ein. Um 14 Uhr und 15 Uhr wurde jeweils für eine Stunde gezeichnet, wie zu Zeiten der Herzogin Luise.

Die Camera Lucida ist ein Hilfsmittel für perspektivisches Zeichnen, das von Künstlern des frühen 19. Jahrhunderts für Portraits oder Landschaftsdarstellungen verwendet wurde. Durch ein Glasprisma wird das Abbild eines Motivs auf das Papier projiziert und kann so direkt abgezeichnet werden.

Der Workshop richtete sich an Interessierte ab 14 Jahren und bot die Wahl zwischen zwei Zeitfenstern: 14–15 Uhr oder 15–16 Uhr. Aufgrund einer begrenzten Anzahl an Zeichengeräten war eine vorherige Anmeldung bis zum 11. Januar erforderlich. Pro Camera Lucida konnte entweder eine Einzelperson oder ein sich abwechselndes Paar teilnehmen. Die Teilnahme war kostenfrei.

Eindrücke