Im Rahmen des Projekts „Fake News, Fiktion und Urban Legend: Der Hl. Wendelinus“ konnten 24 Schüler:innen einer 9. Klasse des Gymnasiums Wendalinum an fünf Vormittagen im Museum St. Wendel analoge und digitale, visuelle und akustische Techniken erproben.
In sechs Teams wurden jeweils ein Hörstück sowie ein Stop-Motion-Film entwickelt. Ausgehend von der Legende des Heiligen Wendelinus, dem Stadtpatron von St. Wendel – der im Stadtbild und auch im Museum allgegenwärtig ist – verfassten die Schüler:innen ein Skript, das sowohl in Bildern als auch in Klängen umgesetzt werden konnte. Es stand ihnen frei, die Legende nachzuerzählen oder in die Gegenwart zu übertragen.
Für die Hörstücke wurden Klänge im Stadtraum gesammelt oder eigene Geräusche mit dem Smartphone aufgenommen, Texte eingesprochen und anschließend am Computer mithilfe einer Audio-Software collagiert.
Der Stop-Motion-Film entstand aus einer Kombination analoger und digitaler Techniken: Figuren und Hintergründe wurden zunächst gezeichnet und aus Papier ausgeschnitten, um anschließend aus vielen Einzelbildern einen bewegten Film zu erstellen – mithilfe einer Trickbox, eines Tablets und einer App. Auch Musik und Sprache konnten integriert werden.
Zu den Projektergebnissen ↓
Der Himmelsweg
StopMotion-Film und Hörstück
Fake News: Damals und Heute
StopMotion-Film und Hörstück
Stoned Wendelin
StopMotion-Film und Hörstück
Vom Heiligen zum Hippie
StopMotion-Film und Hörstück
Vom Prinzen zum Hirten
StopMotion-Film und Hörstück
Making of
Die Umsetzung der digitalen Formate wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms Neustart Kultur als Förderprojekt des Programms KULTUR.GEMEINSCHAFTEN der Kulturstiftung der Länder.
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